Inhalt des Romans "Agnes Grey" von Anne Brontë

 

 

 

Anne, gesehen von Charlottes Freundin Ellen Nussey:

"Anne, die liebe, sanfte Anne, war eine ganz andere Erscheinung als ihre Schwestern ... Ihr Haar war sehr schön, hellbraun und fiel ihr in lieblichen Locken in den Nacken. Sie hatte wunderschöne veilchenblaue Augen, fein gezeichnete Augenbrauen und einen klaren, fast durchsichtigen Teint. Unter der Aufsicht ihrer Tante ging sie still ihren Geschäften nach und widmete sich besonders dem Nähen."

 

Gedicht, geschrieben in Thorp Green, 1841

 

Doch wenn auch der sonnige Sommer,

Die Wälder und Wiesen zur Blütezeit

Den Wandrer erfreun -

Weit mehr freut der kahle Winter

Mit dunklen Nächten, ödem Land,

Die, die geborgen zu Haus sind!"

 

 

 

Anne

 

Zeilen, geschrieben im Wald
an einem windigen Tag

 

Auf fährt mein Geist und die Seele erwachet,

Getragen davon auf den Flügeln des Winds,

Denn um mich herum heult des Sturms wildes Tosen,

Erweckt zu entzücken die Erde, das Meer.

 

Das lang-welke Gras in der Sonne erglänzet,

Hoch werfen die Bäume die Äste empor,

Das Laub auf der Erde, es wirbelt im Tanze,

Schnell über den Himmel die Wolken hinziehn.

 

 

Ich wünschte, ich sähe das Meer um mich branden,

Den Schaum seiner Wogen, zerstäubende Gischt,

Ich wünschte, ich sähe die Wellen sich brechen

Und hörte zur Stunde den donnernden Schall.

 

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